Jack's Partykeller
Über das Magazin

Jack's Partykeller — Magazin fürs Feiern zu Hause.

Jack's Partykeller ist ein deutschsprachiges Hausparty-Magazin. Wir schreiben über das, was im Wohnzimmer, im Hobbyraum und im Keller passiert, wenn zwölf Leute klingeln und das Licht runtergedimmt wird — über die Drei-Flaschen-Bar, über das Fingerfood-Buffet, über die Playlist, die kippt, sobald sich nach Mitternacht der erste Tanzkreis bildet. Kein Hochglanz-Eventmanagement, kein Pinterest-Mood-Board, kein Cocktail-Snobismus. Ein Magazin, das die Hausparty als ihre eigene Disziplin nimmt und sie sauber dokumentiert.

Acht Ressorts — Raum, Bar, Küche, Musik, Spiele, Deko, Etikette, Recht — bilden das Gerüst, in dem wir kontinuierlich publizieren. Nicht jedes Heft füllt alle acht Felder; manchmal verdichten sich drei Texte um eine einzige Geburtstagsfeier, manchmal hängt eine ganze Ausgabe an der Frage, wie laut man wirklich sein darf, bevor das Ordnungsamt klingelt. Die aktuelle Juni-2026-Ausgabe hat ihren Schwerpunkt im Raum-Setup für den Hobbyraum-Reset, in der Drei-Flaschen-Bar-Strategie und in einer längeren Lese-Strecke zu § 117 OWiG und Hausparty-Versicherung.

Hausparty in Deutschland hat eine ältere Tradition, als ihr meistens zugestanden wird. Der Partykeller — als eigener Raumtypus — taucht in der Reihenhaus-Welle der 1970er auf, mit Resopal-Theke, Eckbank-Garnitur, Dartscheibe an der Wand und einer Cocktail-Bar-Schrank-Kombination, die sich heute zwischen Möbelhof und Vintage-Shop wiederfindet. Spätere Jahrzehnte haben die Bühne verschoben: vom Reihenhaus-Keller in die Altbau-Wohnung, in die WG-Küche, ins offene Loft mit umgebauter Tanzfläche. Wir verfolgen diese Linie, ohne sie zu romantisieren — und schreiben für die Generation, die zwischen IKEA-Klapp-Bar und Sonos-Move-Bluetooth ihre Variante der Hausparty erst noch findet.

Was uns inhaltlich interessiert, ist die Spannung zwischen Praxis und Etikette. Wer zwölf Leute einlädt, braucht eine Cocktail-Karte, die mit drei Flaschen funktioniert, ein Buffet, das am Vortag vorbereitet werden kann, eine Playlist, die durch drei Phasen trägt, und einen Aufräum-Plan, der den Sonntag nicht ruiniert. Aber wer zwölf Leute einlädt, braucht auch eine Vorstellung davon, wann man wen einlädt, wie man Ex-Partner-Konstellationen entschärft, ab welcher Uhrzeit Zimmerlautstärke pflichtig ist und wie eine private Haftpflichtversicherung im Schadensfall greift. Wir verhandeln beides nebeneinander: die hands-on-Praxis und die rechtlich-soziale Rahmung.

Geschrieben ist Jack's Partykeller für Gastgeber:innen mit eigener Wohnung, die regelmäßig Freund:innen-Kreise von acht bis vierundzwanzig Leuten einladen, für WG-Bewohner:innen, die Mitbewohner-Diplomatie beim Feiern beherrschen wollen, für Eltern, die Kindergeburtstage und Konfirmationen nicht ans Restaurant outsourcen wollen, und für Wiedereinsteiger:innen, die seit der Pandemie das Feiern erst wieder neu finden. Wir setzen einen handwerklichen Anspruch voraus, aber kein Bar-Diplom; wer im Pinguin-Mixology-Buch einen Verbesserungsvorschlag findet, ist hier zu fortgeschritten.

Gastbeiträge

Jack's Partykeller nimmt Gastbeiträge an. Wer einen Text geschrieben hat — Cocktail-Rezept-Strecke, Buffet-Logbuch, Themen-Party-Erfahrungsbericht, Lärmschutz-Klemme — und ihn bei uns sehen möchte, schickt eine Schreibprobe an [email protected]. Wir antworten in der Regel innerhalb einer Woche und honorieren angenommene Beiträge nach festen Sätzen. Konkrete Mengenangaben, Zutaten-Listen mit Marken, Zeitpläne mit Uhrzeiten sind willkommen — Pseudo-Lifestyle-Prosa ist es nicht.

Hausparty ist für uns kein Lifestyle-Genre. Sie ist die Disziplin, in der ein vorbereitetes Buffet, eine saubere Bar und ein höflich vorab informierter Nachbar zusammenkommen — und um Punkt zwei Uhr morgens die Bluetooth-Box leiser gedreht wird.